Und, wie is es so? Zwischenstand….

Es ist hart und anstrengend. Davor haben mich alle schon gewarnt, bevor ich wieder Vollzeit in meinen Job zurück gekehrt bin. Ein einjähriges Kind und beide Eltern mit 40-Stunden Jobs ist nicht mehr üblich. Einige finden das sogar egoistisch von den Eltern. Die erste Woche war auch extrem hart. Gar nicht mal körperlich, sondern viel mehr hat mir die Trennung von meinem Sohn zu schaffen gemacht. Zwei Monate später sind Mutter und Kind erfolgreich in Kita- und Arbeitsleben eingewöhnt. Der Alltag ist da und irgendwie funktioniert es. Eigentlich sogar sehr gut. Und ja, es gibt sie die Momente, wo alles zu viel wird und ich einfach nur Ruhe haben will … vor allem und jeden. Luxus pur ist jetzt mal allein in den eigenen Wänden zu sein. Doch solchen Träumen und Gedanken kann ich mich eh nie länger hingeben, denn dann höre ich ihn wieder mit seinen Alles-Erklärenden „Daaaaa“ und „Mama?“ – Rufen um die Ecke tapsen. Dazu das schönste, was ich mir vorstellen kann: seine lachenden Augen. Das ersetzt jedes Entspannungs- und Antiagressionsprogramm. Egal, wie blöd die Arbeit mal wieder da, wie unfähig die Chefs und verrückt der Berufsverkehr, nichts erdet so sehr wie Kinderlächeln. Hätte ich mir vorher so gar nicht vorstellen können und funktioniert auch wirklich nur beim eigenen Kind. Deswegen werden mich hier auch nur Leute verstehen, die selber Kinder haben.

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