Was uns im Wohnmobil wichtig ist und was nicht.

Bevor wir das erste Mal Urlaub mit WoMo machten, wussten wir nicht, was uns wichtig sein könnte. Nun haben wir uns von Jahr zu Jahr im Packen und Vorstellungen optimiert, so dass wir für uns genau wissen, was wir brauchen und was nicht. Die hier aufgeführte Liste, was uns wichtig ist bezieht sich auf Urlaub in 3 unterschiedlichen Varianten Wohnmobil. Dabei waren ein voll-integrierter, teilintegrierter und Alkoven Modell. Bei den genutzten Modellen war unser jüngster Sohn 5 Monate bis 3 Jahre und der älteste 4 bis 7 Jahre. Was uns in Zukunft wichtig ist an Miet-Wohnmobilen:

  • Gemütliche Betten mit guten dicken Matratzen möglichst ohne viel Umbau (Betten, die hinten von einer Sitzbank umgebaut werden können, sind ok, aber wer mit Baby oder Kleinkind dort viel Zeit verbringt, sollte da kaum Abstriche machen.)
  • Großes Fenster bei der Liegefläsche hinten. Gerade, wer mit Baby reißt, wird mit einem früh-früh-morgendlichen Blick auf einen See oder die ganz stille Natur belohnt. Auch bei Regen auf dem Bett liegen und einfach rausschauen zu können, ist für mich pure Entspannung und auch für sehr aktive, gern mal schreiende Babys.
  • Platz in der „Garage“, um neben Campingmöbel, Angeln, Klamotten-Ersatz-Kisten, Spielzeug, Werkzeug, kleines Fahrrad und Kinderwagen rein zu bekommen.
  • Küchenzeile auf der Türseite und Fenster zur Stellseite, so kann man die Sachen von draußen direkt auf die Arbeitsplatte stellen
  • Kleiderschrank mit Fächern, statt Kleiderstange (wer braucht schon knitterfreies beim Campen)
  • Bad mit Klo. (echter Luxus die kleinen Jungs nachts nicht über den Platz tragen zu müssen)
  • Sitzecke vorn mit festen Sitzen und Sitzbank neben der Tür (wird super genutzt, wenn man die Kinder schnell reinsetzen muss, weil es plötzlich anfängt zu Regnen)
  • Zudem all die Sachen, die fast schon Standard sind: Markise, großer Frisch- und Abwassertank.
  • USB-Anschlüsse und Haken. Beides leider nicht einmal vorhanden gewesen, aber wir haben da mittlerweile sehr gute Work-Arounds.

Was wir nicht brauchen und gern rauskönnte:

  • Dusche: haben wir in 3 Jahren genau einmal benutzt und das hinterher sauber und trocken Wischen zudem der enorme Wasserverbrauch war es echt nicht wert. Dann lieber in den See springen oder einen Halt bei Campingplatz-Duschen einplanen beim Wasser-Tausch.
  • TV (war dieses Jahr drin. Wir konnten aber erfolgreich verkaufen, dass das Teil kaputt ist uns wurde somit nie benutzt)
  • Hub-Betten: beim teilintegrierten ist das Hubbett an sich eine praktische Idee, aber für Urlaub mit Kindern völlig daneben. Das Bett wird über der Sitzecke in der Mitte des WoMos runtergelassen. Das geschieht per Elektronik. Ist die kaputt, muss man aufwendig kurbeln. Zudem blockiert das runtergelassene Bett den Ausgang. Sollte Nachts doch mal was sein und man muss schnell das WoMo verlassen, schierig.  Weiterer Aspekt spricht für uns dagegen: das Bett muss mit Netzen für Kinder abgesichert werden, die dort oben natürlich schlafen wollen. Zugelassen ist das Bett auch für Kinder, nur sind die Netze kaum richtig festzumachen. Also keine Alternative für uns mehr.
  • Innen drin alles schick, aber unpraktisch. Man sollte sich nicht vom hübschen Schein mancher WoMos täuschen lassen. Lieber mal Schaniere und Griffe von Fenstern genauer testen. Da wird leider zu oft am Material gespart.
  • Helle Sitzpolster in rauhem Leder. Vermietet werden oft neue WoMos, die ganz besonders schicke Polsterungen haben. Bei uns kommen immer sofort Decken drüber und haben uns so manche Erklärung zu Matsch oder Eisflecken erspart.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.